Am 18. Juli hieß es zur gemeinsamen Semesterabschlusskneipe mit einer lieben Unitas Franko- Saxonia: Luken dicht und auf Tauchstation.
In kleiner, aber umso tatkräftigerer Besatzung verwandelte sich die Kneipe für einen Abend in ein U-Boot – und der gewöhnliche Kneipbetrieb in eine Fahrt durch zunehmend stürmische Gewässer.
Was noch halbwegs seetüchtig begann, geriet schnell in jene herrliche Schieflage, für die U-Boot-Kneipen wohl gemacht sind. Es wurde getaucht, manövriert, befohlen und vor allem ausgiebig getrunken. Mit jeder Runde sank nicht nur das Boot tiefer, sondern auch die Wahrscheinlichkeit einer geordneten Heimkehr.
Gerade der kleine Kreis machte den Abend besonders: Niemand konnte sich der Mannschaft entziehen, und so steuerten wir gemeinsam, laut und zunehmend orientierungslos dem Meeresgrund entgegen.
Ein Semester, das damit nicht einfach beendet, sondern gebührend versenkt wurde. Am Ende öffneten sich die Luken wieder – die Mannschaft hatte überlebt, das Semester nicht.