Unitas Elisabetha Thuringia Marburg

Glaube - Wissenschaft - Freundschaft

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Vereinsfest Thomas von Aquin

Am 31.01.2021 haben wir unser Vereinsfest zu Ehren des Heiligen Thomas von Aquin gefeiert. Wir haben uns, wie so oft in diesem Semester, online getroffen und uns eine Predigt zu Hiobs Leben angehört. Im Anschluss haben wir darüber diskutiert, wie die Geschichten über Hiob in der Seelsorge Trost spenden können und inwiefern unser Glaube an den liebenden Gott mit dem Leid Hiobs vereinbar ist.

Der Nachmittag klang bei gemütlichen Gesprächen aus. Anschließend besuchten wir noch die Eucharistiefeier in St. Peter und Paul oder nahmen an verschiedenen Online- Gottesdiensten teil.

29. Stiftungsfest

Am vergangene Samstag den 23.01.2021 haben wir unser 29. Stiftungsfest gefeiert. Leider musste auch dieses Fest den Corona- Beschränkungen angepasst werden, sodass jeder mit seinem Haushalt und online mit den anderen einen schönen Nachmittag verbringen konnte. Wir haben uns sehr über die Anwesenheit der Hohen Damen gefreut. Nach einer kurzen wissenschaftlichen Einlage, in Form eines Quiz über Elisabeth von Thüringen, sind wir zum gemütlicheren Kaffee trinken übergegangen, bevor es dann Abends in die Kirche ging.

Wissenschaftliche Sitzung

Am 13.01 durften wir uns einen interessanten Vortrag unserer lieben Bundesschwester Lina zum Thema Fleischindustrie und Fleischkonsum in Deutschland anhören. Der Vortrag war sehr informativ und hat deutlich die Probleme in der Tierhaltung, den Preisdruck, dem die Bauer unterliegen und Auswirkungen auf das Klima aufgezeigt. Beim nächsten Einkauf hinterfragt wahrscheinlich jeder seinen Konsum etwas genauer.

Frohes Neues Jahr!

2020 ist nun Geschichte. Viele freuen sich darüber, dass dieses harte Jahr mit den ganzen Einschränkungen nun endlich zu Ende geht. Es war auch für uns kein einfaches Jahr. Wir konnten die beiden letzten Semester unser Vereinsleben nicht wie gewohnt zelebrieren. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt oder konnten nur Online stattfinden. Auch wenn dieses Format noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist und nicht den persönlichen Austausch miteinander ersetzten kann, können wir uns über diese Möglichkeit glücklich schätzen. Wir konnten unsere wissenschaftlichen Sitzungen abhalten und haben sogar unsere erste Onlinekneipe erfolgreich geschlagen.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr, dass hoffentlich erlaubt wieder mehr Veranstaltungen durchzuführen und bitten alle weiterhin zuhause zu bleiben und den Kampf gegen Corona zu unterstützen. Wir wünschen allen ein Frohes neues Jahr und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Die erste Kerze brennt für Stille,
für Ruhe und Gemütlichkeit,
für Herzlichkeit und für den Wille,
zu leben in Behaglichkeit.

Die zweite Kerze brennt für Hoffnung,
für die Kraft und für den Glauben,
für Vernunft und für die Achtung,
und für die weißen Friedenstauben.

Die dritte Kerze brennt für Anstand,
für Respekt und auch für Güte,
für Gerechtigkeit und für Verstand,
und für’s eigene Gemüte.

Die vierte Kerze brennt für Liebe,
für das Wichtigste auf dieser Welt,
es gäbe nichts das uns noch bliebe,
wär nicht sie, an Nummer Eins gestellt.

Wir wünschen allen einen gesegneten und bedächtigen vierten Advent!

(Quellen: Text von Horst Rehmann; Vier Kerzen im Advent ein Gedicht von Horst Rehmann (gedichte-oase.de); heiligabend-und-4-advent-gleicher-tag.jpg (1320×988) (wunderweib.de))

Am Mittwoch haben wir uns Online zu unserem traditionellen Adventsimpuls der Fuxia zusammengefunden. Wir bekamen viele schöne Anregungen zum Thema Nächstenliebe und fanden einen Augenblick Zeit zur Entspannung in der doch oft viel zu stressigen Weihnachtszeit.

Am 13.12 haben wir unser Vereinsfest zu Ehren der Heiligen Maria Immaculata gefeiert. Anstelle eines Festredners lief in unseren Haushalten ein Beitrag von Sternstunde Religion aus der Schweiz. Bei dem Beitrag handelte es sich um ein Interview mit dem PR- Berater Erik Flügge. Thematisiert wurde sein Buch „Die Kirche verreckt an ihrer eigenen Sprache“. Der Grund für die geringen Besuchszahlen der Messe sei die nicht angebrachte Sprache. Im Anschluss diskutierten wir virtuell über den Zweck und die Aussagekraft einer Predigt. Bei Kaffee und Kuchen fand der Nachmittag einen gemütlichen Ausklang bevor es zur Heiligen Messe in die St. Peter und Paul Kirche ging.(Das Bild zeigt den Adventskranz in der St. Peter und Paul Kirche in Marburg)

Ich wünsche dir einen, der dich aufhält,
wenn du in den adventlichen Laufschritt fällst.
Er stelle sich in deinen Weg, freundlich aber bestimmt,
so dass du innehalten und zu Atem kommen kannst.

Ich wünsche dir einen, der den Ton leise dreht,
wenn es um dich oder in dir lärmt und brummt.
Er öffne dein Ohr, damit du unter all den Geräuschen
die Stimme des Engels vernimmst, der von Freude singt.

Wir wünschen allen einen frohen dritten Advent!

(von Tina Willms)

 

Maria war eine Frau, die ihrer Sehnsucht nach Gott so viel Raum schenkte, dass er in ihr Leben einbrechen konnte. Sie hat die Tür zu ihrem Herzen geöffnet, ist bereit zum Hören auf das, was Gott von ihr will. Sie lässt die Sehnsucht in ihr Hand und Fuß fassen, lässt sie leibhaftig werden.

Wer sich sehnt, der beginnt zu suchen. Wer aber zu suchen beginnt, der kann nicht am warmen Kachelofen sitzen bleiben. Dieser Sehnsucht Raum zu geben, das bedeutet Aufbruch – und jeder Aufbruch ist zugleich ein Sich-aufbrechen-Lassen. Und bei aller Zusage – es bleibt ein Aufbruch ins Ungewisse.

Manchmal ahne ich auch heute etwas von dieser Sehnsucht, die sich ganz unversehens in mir eingenistet hat und jetzt anklopft. Aus einem solchen Ahnen heraus kann ich den nächsten Schritt wagen. Ich traue der Sehnsucht, traue Gott.

 

 

(Quellen: Katholische unbefleckte Empfängnis | YOUCAT; von Andrea Schwarz aus „Gib dem Engel eine Chance“ vom 09. Dezember)

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